
Die zum oberschwäbischen Hügelland gehörende
5 km westlich von Altshausen gelegene Gemeinde, liegt landschaftlich
reizvoll inmitten von 3 Naturseen. Es sind dies der Ebenweiler See,
der Groppacher See und der Naßsee. Der Ebenweiler See, dessen
Moormächtigkeit bis 12 m erreicht, gehört zu den größten
Seen im oberschwäbischen Raum und wurde im Jahre 1991 mit einer
Fläche von 149 ha, als 50. Naturschutzgebiet des Landkreises
Ravensburg ausgewiesen.
Abseits der großen
Verkehrsrouten und Tourismusplätze hat die idyllisch gelegene
Ortschaft ihren ländlichen Charakter bewahrt. Der knapp 1.200
Einwohner zählende Ort hat eine Vielzahl von Vereinen mit aktiven
Vereinsleben. Es gibt verschiedene Dorffeste, einen Campingplatz,
Bademöglichkeiten im Naturfreibad, Tennisplätze, 2 Gasthäuser
und eine Bäckerei mit Dorfladen. Seit 1998 hat Ebenweiler wieder
eine eigene Grundschule. Der Kindergaren St. Elisabeth wird von
der kath. Kirchengemeinde Ebenweiler betrieben. Die im Jahre 1831
wieder errichtete kath. Kirche St. Urban enthält einen Hochalter
mit einem Altarbild, das die Krönung Mariens darstellt, von
dem Kunstmaler Sauter aus Aulendorf (1834) und Deckenmalereien (1920)
von dem sehr bekannten Kunstmaler Viktor Mezger aus Überlingen
am Bodensee. |